 ...titelte DIE RHEINPFALZ am 5.3.2009 mit dem Untertitel „CDU-Chef Stölzel zur Stellung eines eigenen Managers für Marketing der „Gesundheitsstadt Bad Dürkheim“.
Der Hintergrund: Auf der Mitgliederversammlung zur Neuwahl des CDU-Vorstands hatte der alte und neue Vorsitzende die Forderung nach einem „Gesundheitsmanager“ erhoben. Stölzel hatte nämlich an der von der Stadt Bad Dürkheim veranstalteten Tagung zur „Gesundheitsstadt Bad Dürkheim“ teilgenommen, wo die Vielfalt der in der Stadt bereits bestehenden Angebote auf dem Gesundheitssektor deutlich wurde – aber ebenso, dass „jeder ein Einzelkämpfer ist“.
Seine Meinung: „Diese Stärke muss gebündelt und besser vermarktet werden – spätestens wenn das Gesundheitszentrum/Therme realisiert wird.“ Darum muss sich ein starker Manager kümmern.
Die Tourist-Information habe andere Aufgabenschwerpunkte, die von ihrem Leiter hervorragend ausfüllt werden. Das Land wolle sich aus der Staatsbad zurückziehen, deren Leiter – nicht zuletzt wegen der negativen finanziellen Entwicklung – mehr mit der Auflösung als mit neuen Bad- bzw. Gesundheits-Konzepten beschäftigt sei. Er könne also auch nicht diese Aufgaben wahrnehmen.
Daher folgert Reinhard Stölzel: „Ein Gesundheitsmanager muss her, der sich um Koordination, Bündelung und Vermarktung des Angebots kümmern muss.“ Ihm schwebt dabei eine starke Persönlichkeit vom Format eines Peter Reiner vor, der von 1955 bis 1978 den Kurbetrieben vorstand.
Ob die Position direkt bei der Stadt angesiedelt wird, oder ob er als Geschäftsführer einer „Gesundheits-GmbH“ fungiert, sei zunächst zweitrangig. Der erfolgreiche städtische Wirtschaftsförderer Marcus Brill leiste hervorragende Arbeit und beweise, dass eine direkte Anbindung an die Verwaltung gut funktionieren kann, ebenso wie die Stadtwerke als GmbH – also nicht Teil der Stadtverwaltung –, die für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger bei günstigen Tarifen die Versorgung garantieren.
Die Finanzierung dieser Position könnte nach Stölzel mit der Kurtaxe erfolgen, die von den Gästen unserer Stadt erhoben wird. Der CDU-Vorsitzende und Fraktionschef ist sich aber bewusst, dass das Gesundheitsangebot nicht nur für Übernachtungsgäste da ist, sondern vielmehr für „ambulante“ Besucher - und nicht zuletzt für die heimische Bevölkerung. Dies gelte auch für den Ausbau mit einem Gesundheitszentrum/Therme. |